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The Elder Scrolls 3: Morrowind

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 Spiel-Infos: The Elder Scrolls 3: Morrowind
Elder Scrolls III: Morrowind Boxart Name: The Elder Scrolls 3: Morrowind (PAL)
Entwickler: Bethesda Softworks
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 21. November 2002
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:
Dolby Digital 5.1

Ihr erwacht auf einem Schiff und ein Schleier liegt euch vor den Augen. Es ist nicht ganz klar, warum ihr hier seid oder wer der fremdländisch aussehende Gegenüber ist, welcher euch soeben unsanft geweckt hat. Mit einiger Mühe könnt ihr euch an euren Namen erinnern, bevor ihr aufgefordert werdet, ihm zu folgen. Unsicher lauft ihr hinter ihm her und betretet das Deck des Schiffes. Eure Augen sehen nun zum ersten Mal die Welt von Morrowind.

Nennt mir euren Namen!
Auf diese Weise beginnt die sagenhafte Reise durch Bethesda Softwork's Fantasywelt. Dass es nicht wie jedes andere Rollenspiel ist, macht sich schon gleich zu Beginn bemerkbar, denn die Charaktererstellung und Klassifizierung erfolgt in den ersten Minuten des Spiels. Nachdem man sich den passenden Namen gegeben hat, teilt man einem Wachtposten seine Rasse mit. Hier habt ihr die Qual der Wahl: Entscheiden muss man sich zwischen einer Vielzahl von Rassen des Morrowind-Universums. Da gäbe es beispielsweise die Dunkel-, Wald- und Hochelben, Tiger- oder Echsenwesen, Orks und einige menschliche Rassen. Abgesehen vom unterschiedlichen Aussehen und Geschlecht besitzt jede Rasse ihre ganz individuellen Stärken und Schwächen. Beispielsweise ist der Nordländer ein wahrer Haudegen - in Sachen Magie ist er jedoch nur spärlich bewandert. Hochelben können die Zauberkunst vorzüglich ausüben, sind aber auch sehr anfällig gegen selbige.

Hat man sich für eine Rasse entschieden, betritt man ein Haus, in dem ein weiterer und neugieriger Zeitgenosse schon mit allerlei Fragen auf einen wartet. Mit seiner Hilfe werden zusätzliche Attribute ausgewählt, die der Charakter haben soll. Wer als Dieb oder Ritter durch die Lande ziehen will, wählt einfach das dementsprechende vorgefertigte Eigenschaften-Set aus oder ordnet nach dem persönlichen Geschmack jede einzelne Eigenschaft dem Charakter zu. Und auch hier hat man eine riesige Auswahl, die sich von primären Fertigkeiten über Kampf- und magische Fertigkeiten bis hin zu den sekundären Eigenschaften erstreckt. Man sollte zwar nicht die besonderen Eigenschaften seiner Rasse außer acht lassen, dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Ork nur die Axt schwingen kann - wenn man es wünscht, kann er auch nach entsprechenden Training mit Zaubersprüchen um sich werfen. An dieser Stelle wird schnell klar: Die Freiheiten, die dem Spieler überlassen werden, sind enorm.

 Autor:
Benjamin Schneider
Testbericht
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Leserwertung:
10.0