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The Elder Scrolls 3: Morrowind

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Auf zu neuen Taten!
Wenn man nun weiß, wer man ist und was man für Fertigkeiten besitzt, darf das Abenteuer beginnen und von nun an ist man auf sich allein gestellt. Der Spieler bekommt zwar den Auftrag, eine gewisse Person in einer nahe liegenden Stadt aufzusuchen, doch muss man dieser Anweisung nicht folgen und kann erst mal die Gegend erforschen. Man sollte zuerst mit den Einwohnern der nahegelegenen Stadt reden. Einige davon berichten von ihren persönlichen Problemen, und man selbst entscheidet, ob und wie man ihnen dabei weiterhelfen kann. Andere Einwohner helfen, sich in der Gegend zurechtzufinden, geben Tipps, warnen vor eventuellen Gefahren und berichten über Land und Leute. Alles in allem gibt es von jeder Figur, mit der man eine Unterhaltung beginnt, soviel zu erfahren, dass man spätestens nach der zehnten Unterhaltung des Lesens müde wird - schließlich will man endlich Abenteuer bestehen.

Die Handlungsfreiheit ist so groß, denn es steht einem gleich zu Beginn die gesamte Welt zum Erkunden offen. Doch wäre es weniger sinnvoll, mit einem Level 1 - Charakter in eine finstere Höhle zu spazieren. Also muss man seine Fertigkeiten trainieren, um besser zu werden. Doch sollte sich der Protagonist erst einmal an kleinerem Getier versuchen und somit seine ersten Kampferfahrungen machen. Als Dieb kann man den einen oder anderen Stadtbewohner bestehlen oder das Regal eines Geschäfts leer räumen. Aber sollte man sich dabei nicht erwischen lassen, denn egal wo der Spieler in Morrowind auf Raubzug geht - wenn man dabei ertappt wird, geht es einem an den Kragen.  Oder man kann einer der verschiedenen Gilden beitreten, um seine Eigenschaften zu verbessern. Dort erhält man auch einzelne, kleinere Aufträge, für dessen erfolgreiche Durchführung man Erfahrungspunkte einheimsen kann. Je öfter eine Fertigkeit anwendet wird, umso besser wird man in dieser, sei es im Nahkampf, der Umgang mit Pfeil und Bogen, Einhänder, Zweihänder, Alchemie, Schlösser knacken, Akrobatik oder die Anwendung von Magie. Und das ist nur ein minimaler Bruchteil von dem, was es zu lernen und zu verbessern gibt. Hat der Spieler eine gewisse Anzahl von Eigenschaften trainiert, steigt der Charakter um einen Level auf. Nun kann man Eigenschaften wie Stärke, Ausdauer und Manavorrat durch Punkteverteilung verbessern.

Gigantische, glaubwürdige Welt
Die Ausmaße der Welt sind riesig, viele Städte können besucht werden und jede Region hat ihre besonderen Merkmale. Tag- und Nachtwechsel sind ebenso selbstverständlich wie das wechselnde Wetter. In den Städten geht es überwiegend sehr realistisch zu. Wird euer Gesicht zum ersten Mal in der Stadt gesehen, begegnen einem die Einwohner eher skeptisch. Es liegt am Spieler diesen Zustand zu ändern. Manchmal überzeugt die Freundlichkeit oder das Auftreten - aber will man überhaupt freundlich sein?

 Autor:
Benjamin Schneider
Testbericht
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Leserwertung:
10.0