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The Elder Scrolls 3: Morrowind

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Alles liegt in Ihren Händen!
Die Steuerung ist sehr gut angepasst und mit der von Halo zu vergleichen. Per Knopfdruck gelangt man ins Statusmenü und blättert durch drei Ebenen, welche das Inventar, den Charakterstatus und die Fertigkeitentabelle, sowie die Landkarte enthalten. Weiterhin sind Springen, Waffe ziehen, Zauber vorbereiten, Angreifen, Notizbuch und der Wechsel zwischen 1st und 3rd Person Ansicht logisch auf die übrigen Tasten verteilt.

Gekämpft wird in Echtzeit, aber verlangt es im Kampf nicht besonders nach großem und taktischem Können. Die Widersacher steuern mal langsamer, mal schneller auf den Spieler zu und machen keine allzu großen Anstalten, den eigenen Angriffen auszuweichen. Dummerweise fehlt eine Anzeige, welche dem Spieler verrät, wie viel Lebensenergie der Gegner noch hat. Man sollte sich jedoch nicht durch die Kämpfe täuschen lassen - wenn man noch anfänglich triumphierend das Würmchen niedergestreckt hat, wird man später mit dem feindlichen Ork-Krieger seine wahre Freude haben. Dem rückt der Spieler dann mit vergifteten Pfeilen, einem Feuerball, einem Blitz, einem beschworenem Monster oder mit blankem Stahl auf die Pelle. Allerhand Gegner verschiedenster Sorte werden einem das Leben in Morrowind schwer machen, dabei sollte man gelegentlich abspeichern, denn manchmal beißt man schneller ins Gras, als man denkt.

Kaum negative Seiten
Bei der enormen Komplexität des Spiels treten erfreulicherweise nur einige negative Merkmale auf, die das Spiel aber nicht in seinem Spielspaß beeinflussen. Anzumerken wären die teilweise überdurchschnittlich langen Ladezeiten. Besonders beim Spieleinstieg oder beim Laden eines Spielstandes machen sie sich negativ bemerkbar. Die Weitsicht ist nicht allzu hoch und gerade noch akzeptabel. Entgegen dieser Tatsache ist auch die Framerate nicht immer konstant. Das Spiel läuft zwar überwiegend ruckelfrei, doch geht die Bildwiederholrate in die Knie, wenn sich viel Grafik auf dem Bildschirm breit macht. Die Animation der Charaktere könnte zudem etwas besser sein. Auch die Texturierung dieser lässt etwas zu wünschen übrig, da sie meist unscharf und verwaschen erscheint. Dafür gefallen die scharfen Texturen der Umwelt und der Inneneinrichtung umso mehr. Die Musik ist stimmig und passt zum Geschehen und auch an den Soundeffekten gibt es nichts auszusetzen.

 Autor:
Benjamin Schneider
Testbericht
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Leserwertung:
10.0