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The Italian Job

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Idee komm raus
Leider sind die Missionsziele nicht sonderlich einfallsreich umgesetzt worden, denn im Großteil der 15 Missionen muss man lediglich von Punkt A nach Punkt B fahren und darf dabei natürlich nicht zu viel Zeit verplempern. Der Weg zum Ziel wird einem dabei nicht explizit dargestellt, nur ein roter Punkt auf dem Radar zeigt einem an, in welcher Himmelsrichtung der Zielbereich liegt. Da man in einer richtigen Stadt unterwegs ist, die mit ihren speziellen versteckten Wegen und Seitengassen selten geradewegs zum Ziel führt, muss man sich den schnellsten Weg durch die Straßen L.A.s selber suchen. Viele Hügel, Abkürzungen und Sprungmöglichkeiten prägen den Weg, der oft nicht so schnell gefunden werden kann. Das liegt auch daran, dass der Radar keine Höhenunterschiede anzeigt. So kommt es hin und wieder vor, dass man eigentlich an der richtigen Stelle, nur eine "Etage" zu niedrig ist.

Leckerli
Zeitweise kommt es dann aber doch mal vor, dass man nicht nur von A nach B zu fahren hat, sondern muss sich in einem Rennen durch die U-Bahn gegen Steves Handlanger durchsetzen oder aber einen Truck verfolgen, ohne diesem auffällig nahe zu kommen. Nach jeder Mission bekommt man Punkte für Stunts (Drift oder das Fahren auf zwei Rädern), die benötigte Zeit, gefahrene Strecke usw. gutgeschrieben, während man für Unfälle oder Schäden am Auto welche abgezogen bekommt. Je nach Punktzahl erhält man eine Bewertung von A bis C, wer die Bestnote A erhält, darf sich über ein neues Auto in den anderen Modi freuen.

Modivielfalt
Bei diesen Modi handelt es sich einmal um den Rennmodus. Hier wurden Strecken in der Stadt abgegrenzt, auf denen man sich gegen drei Computergegner zu behaupten hat. Diese Rennen sind reichlich chaotisch, bringen aber dank des einfachen Handlings und unebenen Streckenführungen durchaus Spaß. Allerdings wird einem der nur solange gewährt, bis man die Rennen recht einfach gewonnen hat. Dieser Modus kann auch zu zweit in Angriff genommen werden, wahlweise darf man sich dann auch abseits der Strecke ohne Rücksicht auf das Rennen private Verfolgungsjagden bieten. Alleine geht dies auch im dazugehörigen Modus, in dem man dann frei von irgendwelchen Zeitlimits die Welt entdecken kann.
Gutes haben die Entwickler dem Spiel mit dem Stunt-Modus getan. Hier muss ein Mini zentimetergenau über einen Parcours geführt werden, der oft nur aus schmalen Balken, Rohren, oder Treppen besteht. Hier fährt man auch nicht in der Stadt herum, sondern kann extra designte Umgebungen unsicher machen. Für Geschwindigkeit und keinen Schaden am Auto gibt es wieder Punkte, mit einer A-Wertung werden weitere Strecken eröffnet. Wie im gesamten Spiel wurde hier leider am Umfang gespart. So gibt es nur drei Strecken, die dann noch kombiniert und rückwärts gemeistert werden wollen. Aber solange man noch nicht alle geschafft hat, ist es sehr motivierend, es immer wieder aufs neue zu probieren, ohne irgendwo herunterzufallen.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
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