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The Simpsons Hit & Run

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Springfield, teile dich!
Über insgesamt sieben Level erstreckt sich das Spiel, dessen Hintergrundstory allerdings nur langsam in Gang kommt und erst in späteren Missionen wirkliche Beachtung findet. Allerdings liegt man falsch, wenn man der Annahme verfallen ist, dann auch sieben unterschiedliche Level auskundschaften zu dürfen. In Wahrheit sind es lediglich drei Abschnitte, in die alles gestopft wurde, was die Zeichentrickserie zu bieten hat. Schade nur, dass man nicht komplett Springfield von einem Standpunkt aus erreichen kann. So ist es beispielsweise nicht möglich, vom Haus der Simpsons zum Hafen zu fahren oder Moe's Taverne aufzusuchen, weil beide in den anderen Gebieten liegen. Dafür sind diese drei Abschnitte relativ groß, sodass man beim Durchfahren schon einige Zeit damit verbringen kann, die Gegend zu erkunden und all die Details zu entdecken, die man schon mal irgendwann in der Serie gesehen hat. Allerdings bedeutet das bei sieben Missionen auch, dass jede Welt doppelt wenn nicht dreifach besetzt ist. So kommt man mit Marge zu einem späteren Zeitpunkt wieder in den selben Level, in dem man mit Homer schon alles entdeckt hat. Lediglich leichte Veränderungen wie neu eröffnete Abkürzungen sorgen dafür, dass man beim wiederholten Spielen dann doch noch etwas neues entdecken kann.

The same procedure...
Ebenso viele Déjà-vus bereiten die Missionsdesigns, die in jedem Level die selben sind. Stets müssen die Autos irgendwelcher Charaktere zerstört, friedliche Fahrer verfolgt oder Checkpointrennen gewonnen werden. Zwar werden einem die Missionsziele immer wieder anders aufbereitet und durch die unterschiedlichen Umgebungen, strengere Zeitlimits und andere Autos spielt es sich auch nicht immer identisch, dennoch hätten sich die Entwickler da noch etwas mehr Mühe geben können. So muss man auch eigentlich nur aussteigen, um mit anderen Bewohnern zu reden oder sich auf die Suche nach Gags zu begeben.

Gagfinder
In jedem Level ist eine bestimmte Anzahl an vorgescripteten Gags vorhanden, die man durch Anwesenheit oder Button auslösen kann. Hier kommt der typische Humor durch, der die Simpsons zumindest in den ersten paar Staffeln so beliebt gemacht hat. So findet man Jasper mit tiefgekühltem Bart in der Truhe des Kwik-E-Marts wieder, bringt die Bewohner einer Mülltonne dazu, den Mund aufzumachen oder lässt Maggie in einem Bad von bunten Plastikbällen untergehen. Im Menü kann man sich immer angucken, wie viele Gags man gefunden hat und wie viele es noch zu entdecken gibt. Genauso geht es mit den erwähnten Bienenkameras, von denen in jedem Level eine bestimmte Anzahl vernichtet werden will. Zudem kann man sich ansehen, wie viele Fahrzeuge es in einem Level frei zu spielen gibt.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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