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Time Splitters 2

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Ballern,  Ballern und Ballern
Neben dem oben angesprochenen Story Modus, den man übrigens auch im Coop spielen kann, bietet Time Splitters 2 auch noch andere nette Abwechslungen. Vor allem der Herausforderungsmodus bietet für den Singleplayer eine nette Abwechslung. In diesem müssen verschiedene Aufgaben, meist unter Zeitdruck, gelöst werden. Oft sind es recht stupide Aufgaben, wie zum Beispiel das eliminieren einer bestimmten Anzahl Zombies. Doch als Gegensatz gibt es auch recht lustige Aufgaben, die auch mal  das Einwerfen von Scheiben per Ziegelsteinen als Aufgabe haben. Daneben gibt es noch den "Arcade-Modus", der mit den üblichen Modi auftrumpft und noch ein wenig mehr. Dieser bietet hier für Singleplayer jedoch recht wenig Spaß, da dieser zwar mit Bots gespielt werden kann, jedoch sehr stark auf Multiplayer ausgelegt ist.

1,2 oder 16
Wird der Singleplayer in Time Splitters 2 von vielen Spielern nur belächelt, soll der Multiplayer das höchste der Gefühle darstellen. Die Entwickler haben sich echt Mühe gegeben, neben Deathmatch, Team Deathmatch und Capture the Flag noch weitere Spiel-Modi einzubauen. Dies ist ihnen auch oft sehr gut gelungen, ohne nun auf die einzelnen Modi einzugehen. Sie sind fast ausnahmslos recht lustig um seine Mitspieler zu ärgern. Ob nun vier Spieler an einer Konsole oder gar 16 im LAN, das Spielt macht einfach wirklich Laune, doch leider wurde auf einen Xbox Live Support verzichtet. Wem die vorgefertigten Modi nicht ausreichen, darf seinen Designertrieb im mitgelieferten Editor austoben und eigene Maps erstellen. Ein Editor mit solchem Umfang ist man normal nur von PC Games gewöhnt. Zwar benötigt es eine kurze Eingewöhnungszeit um zu lernen damit umzugehen, danach hat man aber ein sehr mächtiges Tool.

Bond, James Bond
Technisch bietet Time Splitters 2 alles, was ein aktueller Ego Shooter haben muss. Gute Grafik, gutes Charakterdesign, guten Sound und eine simple Steuerung. Optisch kommen die Menüs sehr übersichtlich daher, jedoch sind die Menüpunkte oft sehr verschachtelt. Grafisch orientiert sich der Titel an einer Mischung von "Comic" und "Barbies Traumhaus", was aber nicht abwertend aufgenommen werden darf. Bei der Charakter-Auswahl haben sich die Jungs, Mädels von Free Radical einiges einfallen lassen. Ob man nun mit einem Priester, Bandenchef, Affen, Skelett oder Cowboy spielen möchte, die Auswahl ist bombastisch. Der Sound liefert in Dolby Digital 5.1 eine sehr gute Qualität und passt sich der Umgebung sehr gut an, auch hier gibt es nichts zu meckern.

 Autor:
Mathias Schult
Testbericht
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Leserwertung:
10.0