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ToeJam & Earl 3

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Die Charaktere
Im Spiel lassen sich drei Charaktere von Anfang an spielen. Da wäre einmal der schon aus den Vorgängern bekannte ToeJam, ein rotes Alien, das, obwohl es keinen Mund zu besitzen scheint, doch sehr viel redet und teilweise auch so manche obszöne Bemerkung loslässt. Des weiteren ist er auch ein flinker Läufer. Als zweites lässt sich Earl spielen. Er ist ein dickes gelbes Alien, das augenscheinlich eine Vorliebe für gutes Essen hat, aber auch um verdorbenes Essen keinen Bogen macht. Der neue Charakter heißt Tanisha, weiblich, und scheint in der Welt der extraterristischen Wesen ein heißer Feger zu sein.
Neben den Hauptcharakteren, die sich während des Spiels an bestimmten Punkten wechseln lassen, gibt es noch einige Nebencharaktere, die bei der Bewältigung eurer Aufgabe von großer Bedeutung sein können. Da wären als erstes die wichtigen Soul-Sisters, die euch in jedem Level eure Mission erläutern bzw. euch ein kleines Lied vorsingen. Als zweites lässt sich ein Alien in Form einer Möhre aufführen, welches geheime Geschenke, die sich nicht identifizieren lassen, gegen ein gewisses Entgelt aufdeckt. Hat man genug Punkte gesammelt, kann man sich bei diesem Alien außerdem befördern lassen. Dadurch hat man eine bessere Reichweite des "Funkifizierungsstrahls" und trifft mit einem Schlag mehrere Erdlinge auf einmal.
Die Gegner sind ausnahmslos Erdlinge, die teilweise in Form von Cheerleadern oder Bauarbeitern auftreten. Eines der größten Feindbilder, die einem im Spiel begegnen können, ist der Country-Sänger. Mit ein paar gezielten Schüssen in Form von Noten aus der Beatbox schickt ihr diesen jedoch relativ schnell in die ewigen Jagdgründe.

Die Boni
Im Spiel gibt es zahlreiche Boni und Geschenke, die meist erst in höheren Levels freigeschaltet werden müssen. So kann man beispielsweise kurze Zeit mit den "Ikarusflügeln" in schwindelige Höhen fliegen oder etwa sein Punktekonto etwas aufwerten. Es gibt sogar eine große Anzahl von Boni, die sehr unterschiedlich aber leider nicht immer gebrauchbar sind. In der Praxis braucht man die meisten der Boni nicht wirklich, um im Spiel voranzukommen. Außerdem geht einem das ständige Freischalten der Extras stark auf die Nerven, vor allem weil in jeder Mission dieses Freischalten in der Aufgabenliste des Levels eingebunden ist. Hier ein paar Beispiele für mehr oder weniger sinnvolle Boni:

 Ikarusflügel (zeitlich begrenzt): Mit den Ikarusflügeln ist es möglich, kurze Zeit in schwindelige Höhen zu fliegen und somit bestimmte Plateaus oder Inseln zu erreichen.
Sofortige Punkte: Hierdurch wird dem Spieler sofort eine bestimmte Anzahl von Punkten gutgeschrieben. Je mehr Punkte man sein Eigen nennen kann, desto mehr Energie und Power besitzt der Held im Spiel.
 Sprungschuhe (zeitlich begrenzt): Ähnlich wie bei den Ikarusflügeln erreicht man mit den Sprungschuhen ebenfalls schwer erreichbare Plateaus. Einziges Manko ist, dass die Schuhe schon eine gewisse Übung vorher benötigen, um mit ihnen richtig umgehen zu können.
 Risiko-Geschenke: Risiko-Geschenke gibt es in der gleichen Anzahl und Erschienung, wie sämtliche normale Boni. Einziger Unterschied: Wie der Name schon erahnen lässt, ist es nicht ganz risikofrei, diese einzusetzen. Tut man dies, erscheint eine Anzeige, vergleichbar mit einem Druckmesser o.ä., der in einen größeren grünen und einen kleineren roten Bereich eingeteilt ist. Stoppt der Zeiger im roten Bereich, verliert man Energie, Punkte oder Geld. Sollte der Zeiger im grünen Bereich zum Stillstand kommen, verhält sich der Bonus ganz normal.

 Autor:
Dominik Grötz
Testbericht
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Leserwertung:
7.5