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Transworld Surf

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Schwierig...
Ist die Aufgabe Wellen realistisch darzustellen. Demnach sind auch die Wellen von Transworld Surf teilweise etwas stumpf und kantig, vor allem auf dem "Gipfel". Je nachdem aus welcher Kamera- Ansicht ihr die Welle zu sehen bekommt, scheint sie mal mehr mal weniger realistisch. Das Wasser sieht leider nicht so beeindruckend aus wie bei anderen Spielen auf der Xbox. Die Surfer sehen zwar okay aus aber vor allem die roten Streifen, die vermutlich Muskeln (oder doch Abschürfungen?) darstellen sollen, stören zwar nicht aber sind teilweise kein schöner Anblick ;).
Soundtechnisch bietet Transworld Surf viel: Neben den netten Soundeffekten gibt es unzählige genretypische Lieder die für die gewisse Atmosphäre sorgen.

Leicht erlenbare Steuerung (?!)

Mit diesem Spruch wird auf der Packung von Transworld Surf geworben, doch die Steuerung ist alles andere als einfach. Zumindest anfangs gibt es auch für erfahrene Gamer erhebliche Probleme mit der Steuerung. Denn je nach Sichtweise der Kamera ist euer Surfer anders zu steuern, denn die Steuerung ist sehr Kamerabezogen. Im weitesten Sinne ist die Steuerung vergleichbar mit GTA. Sehr direkt und sehr gewöhnungsbedürftig. Nach einer etwas längeren Eingewöhnungszeit und nach vielen Stürzen und Depressionen gelingt es euch aber dann doch Kontrolle über euer Board zu bekommen.

Bonus- Material en Masse
Auch wenn es eher als eine Art Werbegag von diversen Firmen die Equipment für Surfer herstellen anzusehen ist, so bieten die unzähligen Surf Videos doch eine Menge Impressionen zum Thema Surfen und sind einfach schön anzuschauen. Wenn ihr mit einem Charakter die Pro Tour durchspielt kommt ihr übrigens ebenfalls in den Genuß einer Video Sequenz mit dem entsprechendem Surfer.

Multisurfing
Der Multiplayer ermöglicht es, mit bis zu drei weitern Gamern gleichzeitig zu Surfen, jedoch nur Lokal an einer Xbox. Es gibt drei Modi:
Bei "King of the Wave" surft man zusammen auf einer Welle und muss sich gegenseitig überbieten. Dabei kann man sich auch durch behindern vom Board schmeissen, jedoch wird wird man immer wieder "gerespawned". Ausserdem gibt es noch die Competition, bei der ihr, wie im normalen Singleplayer-Mode einen Wettbewerb gegen menschliche Gegner bestreitet. Beim letzten Modus, dem Free Ride sucht ihr euch einen Surfspot aus, und freestyled was das Zeug hält. Wie immer gilt: Der mit den meisten Punkten und stylischsten Tricks gewinnt. Die Multiplayergames werden teilweise auf einem Screen (King of the Wave) und teilweise im Splitscreen gespielt. Der Spass wird teilweise durch die nervige Kamerasicht getrübt...

Fazit

Transworld Surf ist für alle Surf Fans ein absolutes Muss. Für alle die schon bei den genretypischen Trendsportgames mit Begeisterung Punkte gesammelt haben kann der Titel ebenfalls interessant sein. Trotz der schwierigen Steuerung kann Transworld Surf sehr viel Spaß machen vor allem die z.T. ellenlangen Rides in der "Röhre" bringen eine Menge Kurzweile. Abgerundet durch die vielen sehr unterschiedlichen Locations und die lizensierten Charaktere kann sich Transworld Surf echt sehen lassen. Die Animationen sind teilweise leider nicht so gut gelungen dafür entschädigt uns aber ein absolutes Surf Feeling.

 Autor:
Dominik Grötz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.0