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Turok Evolution

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 Spiel-Infos: Turok Evolution
 Boxart Name: Turok Evolution (PAL)
Entwickler:
Publisher:
Erhältlich ab: TA. Januar
Genre:
Spieler: 1-4
Features:
-

Es ist soweit: Acclaim lässt seinen neuesten Spross auf die Spielergemeinde los. Mit "Turok Evolution" soll ein weiteres Mal die Turok-Reihe um einen brechenden Titel erweitert werden. "Was lange währt, wird endlich gut" - ob der Newcomer das auch von sich behaupten kann, lest ihr hier.

Story? Notgedrungen!
Was im Kino an den Schluss gesetzt wird, setzt Acclaim an den Anfang. Wer sich das Intro ansehen möchte, muss erst die Namen der Entwickler in einem mehrminütigen "Vor"-spann über sich ergehen lassen. Das Intro ist dagegen ebenso kurz wie nichts sagend. In Kombination mit den im Handbuch beschriebenen Informationen der Geschichte fällt auf, dass das Spiel wohl deshalb nur eine besitzt, weil alle anderen Spiele dieser Welt auch eine haben. Und diese sieht wie folgt aus:
Der Häuptling der Saquin, "Tal'set", führt einen erbitterten Kampf gegen den fiesen Captain Bruckner, dessen Absicht es ist, Tal'set und seinen Stamm auszurotten. Als die beiden sich im Kampf gegenüberstehen, werden sie durch einen Riss in Zeit und Raum in eine fremde Welt gestoßen. Fremde Wesen nehmen den verletzten Tal'Set auf und heilen seine Wunden. Da die Welt, in der Tal'Set gelandet ist, von einer dunklen Macht bedroht wird, ist es nun seine Aufgabe, sie vom Bösen zu befreien.
Und von da an übernimmt der Spieler die Kontrolle.

Lebendiger Dschungel
Das erste Level überflutet zum Erstaunen des Spielers mit viel Grün. Ringsum Büsche, Sträucher und Bäume, die sich im Wind hin- und herwiegen - und die einem auch schon mal die Sicht versperren. So kann es vorkommen, dass sie im Erkundungswahn schnell den rechten Weg aus dem Blick verlieren. Platz können Sie sich dennoch schaffen, indem Sie den einen oder anderen Baum mit wenigen Schlägen fällen.
Sie ziehen los, lediglich mit Kriegskeule und Holzbogen bewaffnet. Sobald sie auf der ersten Lichtung angekommen sind, erwarten sie ein Regenbogen und ein hoher Wasserfall, der in einen kleinen See niedergeht. Und schon stellt sich ein Jurassic-Park-Feeling ein, denn hier können Sie Dinos beobachten, und das ganz ohne Zaun. Wehrhaft sind die Urtiere gegen die "Ein-Mann-Armee" jedoch nicht, denn sie machen keine Anstalten, des Protagonisten Attacken zu erwidern oder mit einem evtl. Ableben kund zu tun. Viel mehr äußert der eine oder andere sein Desinteresse durch einen frisch gelegten "Haufen".
Ganz anders dagegen die Hauptgegner. So treffen Sie zu Beginn auf kleinere und größere Raubsaurier, aggressive Paviane, Krokodile und Alienjäger, die sogenannten "Sleg". Die Gegner attackieren Sie dann mehr oder weniger schlau, und setzen sich entsprechend plump zur Wehr. Alles in allem ist die KI weder bahnbrechend noch besonders hoch, und es wird mehr auf "Masse statt Klasse" gesetzt, da Sie es des Öfteren mit ganzen Horden feindlicher Dinos oder Aliens aufnehmen müssen.
Auf der Reise durch den Dschungel gibt es aber noch viel zu entdecken. Pelikane, die die Bäume bewohnen, Liebellen, die über Seen kreisen, Frösche, die vor Ihnen ins Wasser flüchten, Schildkröten, die vor sich hindümpeln - das sind nur einige der Tiere, die Sie in der Welt antreffen werden, und die zur wunderbaren Lebhaftigkeit der ganzen Szenerie beitragen. Untermalt wird das Ganze vom guten Sound und der brillanten und stimmungsfördernden Hintergrundmusik.

 Autor:
Benjamin Schneider
Testbericht
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Leserwertung:
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