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Turok Evolution

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Lasst die Waffen sprechen!
Turok-typisch ist auch das enorme Waffenarsenal, welches hier geboten wird. Angefangen vom Bogen über Gewehre, Minen und Flammenwerfer bis hin zum innovativem Antigravitationsgewehr und dem granatenartigen Antimateriewürfel ist alles dabei, was das virtuelle Ramboherz begehrt. Für manche Waffen gibt es Alternativmunition, einige Waffen verbessern ihre Anrgiffskraft durch diverse Upgrades. So kann man der ohnehin schon starken Schrotflinte gleich vier Ladungen auf einmal verpassen, um einen "Quaddro-Schaden" anzurichten, und aus der Pistole wird durch den entsprechenden Aufsatz, den es zu finden gibt, eine starke Sniper.

Grafik und Gameplay
Die Grafik beschert dem Spieler gemischte Gefühle. Wer beispielsweise zu Beginn des ersten Levels auf die Wasserstelle trifft, wird sich mehr oder weniger darüber wundern, was er geboten bekommt. Denn das feuchte Nass sieht alles andere als atemberaubend aus und ist mit dem Wasser aus Spielen wie "Halo" oder "Enclave" überhaupt nicht zu vergleichen. Im zweiten Level erlangt das Wasser dann schon etwas Transparenz und Wellenbewegung, und ab dem dritten Level hat Acclaim wieder seine Hausaufgaben gemacht. Einziger Kritikpunkt wäre der fehlende Wellengang, wenn man durchs Wasser läuft oder einem Gnu hinterher jagt.
Die einzelnen Texturen sind meist verwaschen und unscharf, treten wiederholt auf und haben keine besonderen Merkmale. Ab und an wirkt dadurch die gesamte Szenerie etwas kahl. Ein ausgleichender Blick zum Himmel ist dann nicht immer zu empfehlen, denn auch hier gibt es nichts Besonderes zu sehen - außer vielleicht, dass es der wohl bläulichste und wolkenloseste Himmel ist, den es in einem Videospiel je gab. Für den einen oder anderen Spieler eventuell zu blau.
Das Leveldesign ist in drei Typen aufgeteilt: Freiluftmissionen, die typischen Höhlen- und Gebäudemissionen und die Flugmissionen. Letzteres erinnert an Turok 2, als mit dem Triceratops die Gegend unsicher gemacht werden durfte. Diesmal ist der Held auf dem Rücken eines Flugsauriers unterwegs. Im Einzelnen nicht sehr lange, dafür aber öfters.

 Autor:
Benjamin Schneider
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