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World Championship Snooker 2k3

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Das Spiel
Mit dem linken Stick wird der Queue im Spiel bewegt und für den Anfänger bietet das Spiel auch einige Hilfslinie die anzeigen wohin die Kugeln rollen werden. Leider ist die Steuerung sehr ungenau und es ist fast nicht möglich präzise den Queue zu justieren. So dauert es doch schon mal einige Minuten, bis man zufrieden mit der Ausrichtung ist. Durch das gedrückt halten der X-Taste kann noch bestimmt werden wo die weiße Kugel getroffen wird und damit den Rücklaufweg der Kugel bestimmen. Hat man dies alles vollzogen, braucht nur noch die Stärke des Stoßes angegeben werden und die Kugeln rollen. Durch die ungenaue Steuerung baut sich dann aber doch der ein oder andere Frustmoment auf und man möchte oft am liebsten in den Controller beißen. Schade ist auch, dass es keine wirkliche Erklärung für Anfänger gibt und man sich so die Regeln selber aneignen muss. Dafür bietet das Spiel eine kurze Einführung in das Spielprinzip und dies sogar mit Sprachausgabe unterlegt. Das schwerste am Mulitplayer-Modus ist es Freunde zu überzeugen das auch Billard Spiele Spaß bringen können. Leider trüben hier die langen Zwischenphasen und das eher langsame Spielprinzip den Spaß und so wird das Spiel auch kein Partykracher. Positiv sei hier aber erwähnt, dass man für den Multiplayer nur einen Controller braucht, der Reihe um weitergegeben wird.

Wer braucht schon Musik?
Im Spiel selber fehlt leider jegliche Hintergrund Musik - es herrscht eine Totenstille, man hört nur ab und zu den Schiedsrichter den Punktestand sagen. Auch die Effekte hören sich meist nicht so an, wie sie sollen. Das Zusammenschlagen der Kugeln hört sich beispielsweise eher nach einer Partie Murmeln an. Grafisch gibt es ebenfalls nicht viel zu erwähnen. Der Hintergrund wirkt detailarm und ist mit verwaschenen Texturen überzogen. Die Charaktere selbst sehen, wenn man von den Animationen einmal absieht, recht gut aus und auch der Charakter-Editor bietet einige Möglichkeiten das Aussehen zu verändern. Auf Kantenglättung, dynamische Lichtquellen oder realistische Schattenberechnung wurde ganz verzichtet und so spiegelt sich alles in den Kugeln gleich. Der grüne Bezug des Tisches wirkt auch ein wenig künstlich und plastisch, hier hätte man sich ein paar Ansätze von Härchen gewünscht. Dafür kann das Spiel mit einer realistischen Physik auftrumpfen, wie es für Codemasters Titel üblich ist.
 

 Autor:
Mathias Schult
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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