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Worms 3D

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Shoot the Sheep
Die Worms-Reihe war schon immer für ihren Humor bekannt. Neben lustigen Kurzfilmen, die zwischen Spiel und Menü gezeigt werden, sorgt auch die ein oder andere Waffe für Schmunzler - zumindest beim Besitzer der selbigen. In die dritte Dimension hat es so auch das Schaf geschafft, das man hoppelnderweise auf seine Gegner hetzen und im richtigen Moment in die Luft sprengen kann. Das entsprechende Upgrade, das Superschaf, kann sogar im stilechten Superman-Cape durch die Luft sausen und so weiter entfernte Ziele aufs Korn nehmen. Ansonsten gibt es noch eine Vielzahl an bekannten und neuen Waffen, wie der Bazooka, zahlreichen Granaten, Zielflugraketen, Atombomben, Giftpfeile, Uzis oder verschiedenen Nahkampfattacken. Viele der Waffen werden entsprechend zelebriert. Setzt man beispielsweise den Feuerschlag ein, wird der Schlag durch entsprechendes Stirnband und asiatische Kampfschreie unterstrichen. Auf den ersten Blick wirkt die Waffenauswahl sehr überfüllt und unübersichtlich. Hat man aber die Waffen einmal ausprobiert und mehrere Kämpfe bestritten, weiß man erstaunlich schnell, wo welche Waffe zu finden ist und was sie bewirkt.

Ninjaaa
Upgrades kommen im Spiel stets vom Himmel gefallen. In den Kisten befinden sich nicht nur Waffen oder neue Gesundheit, sondern auch Hilfsmittel, um sich in der Map fortzubewegen. Mit dem bereits erwähnten Fallschirm werden große Höhen überwunden, ohne dabei Energie zu verlieren, während man mit dem Jetpack auch die entlegendsten Orte erreicht. Auch das Ninja-Seil ist wieder mit von der Partie, um sich an höheren Objekten empor zu ziehen. Damit wirklich gut umzugehen, braucht es aber einiges an Übung. Jegliche Items stehen übrigens dem gesamten Team zur Verfügung und nicht nur dem Wurm, der sie eingesammelt hat.

Multiplayyy!
Auch wenn die Feldzugmissionen Spaß bringen und den Spieler teilweise sogar herausfordern, ist der beste Teil des Spiels noch immer der Multiplayer. Vier Teams können gegeneinander auf einer Map antreten, auf Wunsch auch zwei gegen zwei. Dabei gestaltet sich das Spiel genauso wie im Singleplayer, nur dass die gegnerischen Würmer etwas abwechslungsreicher agieren. Für Multiplayermatches kann man sich Maps aussuchen, die man auch in den Feldzugmissionen bespielen und frei spielen konnte. Hat man aber mal keine Lust auf vorbereitete Karten, kann man sich per Zufallsgenerator jedes Mal eine neue Map erstellen lassen. Dabei darf man dann bestimmen, wie groß die Karte werden soll, wie viele Brücken vorhanden sind, wie viele Kisten vom Himmel fallen sollen etc. Per "Wormpot", einer Art einarmigen Banditen, können sämtliche Optionen ebenfalls per Zufall zusammengestellt werden. Sehr positiv zu erwähnen, dass man mit nur einem Controller zu viert kämpfen kann. Da man sowieso nie gleichzeitig agiert, wird der Controller einfach herumgereicht.
Der etwas zähe Einstieg macht es unerfahrenen Wurm-Kämpfern zwar schwer, mit den anderen mitzuhalten, haben aber alle Spieler einen ähnlichen Stand an Können, kann man sich wirklich Nächte durch bekriegen.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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