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XIII

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 Spiel-Infos: XIII
XIII Boxart Name: XIII (PAL)
Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 27. November 2003
Genre: Shooter
Spieler: 1-8
Features:
DD5.1, Xbox Live

Mit XIII wagt sich Ubisoft an ein Projekt, welches gleich mehrere Aspekte in sich vereint, an denen andere Spiele gescheitert sind. Zum einem handelt es sich um die Umsetzung einer bekannten belgischen Comicserie, andererseits verwendet das Entwicklerteam von Ubisoft Montreal Cel Shading Grafik. Dieser Grafikstil verlieh zuletzt Legend of Zelda: The Wind Waker auf dem GameCube eine sehr comichafte, aber auch recht kindlich wirkende Optik. Hat es Ubisoft geschafft, trotz des Grafikstils eine gut spielbare Umsetzung der recht brutalen Comicreihe zu erschaffen? Wir folgen den Spuren von Nummer XIII, um diese Frage für euch zu klären.

Allein, verwirrt und verfolgt
Um nicht zu viel von der hervorragenden Story voller Wendungen und Überraschungen zu verraten, werden wir nicht sehr tiefgründig auf die Geschichte hinter XIII eingehen, allerdings können wir schon verraten, dass diese eine ungemein spannenden Verlauf nimmt und dadurch immer wieder zum Weiterspielen anregt.
Die Ausgangssituation des Helden ist jedenfalls alles andere als gut. Neben einem Gedächtnisverlust, der euch das Vergangene nur stückweise wieder in Erinnerung ruft, machen auch die Gegner Ärger. Neben Widersachern, die euch offenbar schon früher gerne aus dem Weg geräumt hätten, werdet Ihr auch noch vom FBI verfolgt, denn es gibt Beweise, die euch eindeutig für den Mord am Präsidenten verantwortlich machen. Neben der ominösen Nummer XIII, die auf eurer Schulter eintätowiert ist, habt Ihr lediglich noch eine Sache bei euch: den Schlüssel für ein Schließfach an der Winslow Bank. In diesem Zustand erwacht Ihr an einem malerischen Strand, aber wem kann man trauen und wie soll Nummer XIII nur seine Unschuld beweisen? An dieser Stelle beginnt XIII und damit die Jagd nach der Wahrheit und den Verschwörern, die euch für den Mord verantwortlich machen wollen.

Comicstil in Reinkultur
Im Prinzip präsentiert sich XIII als ein Ego Shooter, in dem neben einer reichhaltigen Auswahl an Waffen auch verschiedene Gadgets wie ein Dietrich oder eine Seilwinde zum Einsatz kommen. Das Prinzip ist aus Spielen wie James Bond: Agent im Kreuzfeuer oder auch Splinter Cell bekannt. Allerdings ermöglicht das Programm eine größere Interaktion mit der Umgebung. Viele Gegenstände können aufgenommen und als Waffe verwendet werden, erledigte Gegner lassen sich verstecken und Nummer XIII verfügt über die Fähigkeit, die Laufwege von Gegnern auch durch Hindernisse hindurch zu erspähen. Ein weiterer bemerkenswerter Punkt ist die Möglichkeit, Geiseln zu nehmen und sich so durch einige Missionen zu schlagen, keine nette aber eine durchaus effektive Art.

 Autor:
Dirk Sandel
Testbericht
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Leserwertung:
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