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Yager

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Ein Sahnestück in Sachen Grafik
Die Grafik ist wirklich sehr, sehr gut gelungen. Ob Wasserspiegelungen oder Landschaften, Explosionen oder Gebäude, die Grafik wirkt einfach nur genial. Allesamt hochauflösend und mit einer guten Fernsicht versehen. Auch bei Massenschlachten, wo es teilweise drunter und drüber geht, gibt es fast nie Slowdowns. Lediglich wenn es durch dichte Rauchschwaden geht, kommt die Xbox in kleine Schwierigkeiten. Dies hält sich allerdings in Grenzen und kann vernachlässigt werden.
Weiter geht es auf der Positivliste, denn Schauplätze wurden ebenso abwechslungsreich gestaltetet wie schon die Missionen. So fliegt man über grün blühende Inseln, schneebedeckte Landschaften oder über mit Schluchten versehende alte Industriegebiete und fühlt sich damit schon fast wie Magnus selbst.

Wörtlich bombastischer Sound
Die Klangkulisse passt sich gut dem Spiel und dem jeweiligen Geschehen an. Man hört das Rauschen der Triebwerke, hört von anderen Schiffen das Pfeifen wenn sie in der Nähe abstürzen oder dicht an einem vorbeifliegen. Stellenweise setzt auch Musik ein, so etwa an verlassenen alten Basen oder wenn die Story erzählt wird.
Zusätzlich zu dem hervorragenden Sound haben uns die Entwickler noch Dolby Digital 5.1 spendiert. Und auch an der Sprachausgabe wurde nicht gespart, ob man sich nun in Deutsch oder in Englisch in das Abenteuer zu stürzen will. Außerdem sind die lässigen, reichhaltig vorhandenen Kommentare von Magnus oder anderen Personen gut in das Spiel integriert worden. So kann man schon mal den Spruch an den Kopf geworfen bekommen, dass man mal seine Augen öffnen sollte beim Zielen oder dass selbst ein 4-Jähriger besser zielen könnte. Das nennt man doch mal Motivationsschub pur.

Und wo ist der Haken?
Einzig die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig. Es gibt zwei wählbare Steuerungstypen. So zum Beispiel dient der linke Analog- Stick dem auf und ab und links/rechts lenken. Der rechte Analog- Stick dient im Gleitmodus dem Auf- und Absteigen und im Flugmodus dem Drehen um die eigene Achse sowie durch Drücken dem Wechsel zwischen Gleit- und Flugmodus. Und genau dieser Welchsel bereitet anfangs ein paar Probleme um bedingt ein wenig Übung, bis man merkt in welche Modus man denn nun ist. Danach sollte dem Spaß allerdings nichts mehr im Wege stehen. Nett und so wohl nur an der Xbox zu finden ist die mehrstufige Beschleunigung mit dem L-Trigger. Für böse Gegner gibt´s eins mit der Rechten (R-Trigger) und damit der Spaß auch ohne Fernglas zu genießen ist, gibt es die bekannte Zoomfunktion mit X, Nicht zu verwechseln mit dem Y-Knopf, der dem Wechsel zwischen den Waffen dient, wobei je nach Mission immer mehr verfügbar sind, so z.B. die Railgun, dem Maschinengewehr, Raketen und einigen mehr.

 Autor:
Stephan Rost
Testbericht
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