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Turok Evolution

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Aus dem Dschungel, in den Dschungel
Wer sich nicht nur auf das Erlegen von Feinden konzentriert, sondern auch mal die Umgebung erkundet, wird die eine oder andere Überraschung erleben. Achtet man beispielsweise auf Gräser oder blattbehangene Äste, sieht man ihre Bewegung im Wind – und bemerkt, wie sie die Sicht versperren. So kann auch schon mal ungewollt auf eine herumstreunende Herde von Dinosauriern treffen. Hier wird dann der Kampf mit den Urgetieren fortgesetzt, welcher in den Vorgängern begonnen wurde. Aber nicht nur Dinosaurier wollen dem Protagonisten das Leben erschweren. Schon früh darf gegen Aliens gekämpft werden, die aber aufgrund des zu Verfügung stehenden Waffenarsenals keine große Behinderung darstellen sollten. Doch sollte man die Gegnerschar nicht unterschätzen, den Dinosaurier und Aliens sind nur 2 Sorten von Feinden, auf die man treffen wird.

Springen, Ballern, Türen öffnen...
Was in anderen Shootern Gang und Gebe ist, darf in „Turok: Evolution“ nicht fehlen. So warten diverse „Finde-Schlüssel-öffne-Tür“ – Rätsel darauf, gelöst zu werden. Der Held ist in der Lage, schnell zu laufen und weit zu springen, wodurch Acclaim wieder zu komplexen Sprungeinlagen einlädt, die man durchführen muss, um beispielsweise über einen Abgrund zu gelangen oder um eine höhergelegene Ebene zu erreichen – und die in den vorangegangenen Titeln den einen oder anderen Nerv gekostet haben. Aber das gehört dazu – und ist auch gar nicht weiter schlimm, denn Schlüssel- oder Sprungrätsel sind nur Nebensache. Denn hauptsächlich bestimmt der Kampf das Geschehen. Auch wird man –wie in Turok 2- auf einem Dinosaurier die Gegend unsicher machen können. Diesmal aber nicht zu Lande, sondern in der Luft, und zwar auf dem Rücken eines Flugsauriers. Zudem wird man nicht nur im Dschungel unterwegs sein, sondern muss auch befestigte Anlagen wie eine Hochsicherheitsburg durchqueren und einnehmen. Ab und an wird man auch nachts unterwegs sein.

Grafisch ist das Spiel nur begrenzt überzeugend. Die Texturen sind einfach gehalten; die Levels haben keine gewaltigen Ausmaße. Die Umgebung erscheint nicht vollständig realitätsnah. Zwar gibt es einige Details, die aus der Leistungsfähigkeit der Konsole ihren Nutzen ziehen; da das Spiel aber für gleich 3 Konsolen hergestellt wird, sieht es so aus, als wenn es für die schwächste Plattform im Feld hat Abstriche machen müssen.

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 Autor:
Benjamin Schneider
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Prognose:
4/5
Leserhype:
-